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Info
Oliver Kuhnle begann vor vielen Jahren als Nachwuchstrainer mit dem Kumite-Training. Mit gefiel daran, daß hier, im Unterschied zu den traditionellen Trainingseinheiten, eine flexiblere Bewegung im Raum möglich war. Beim Kämpfen sind andere Schrittmuster als in Kihon und Kata erforderlich. Weil hier mehr und intensiver mit Partner geübt wird, herrscht eine größere Spannung vor. Als Oliver aus beruflichen Gründen das Training nicht mehr weiterführen konnte, erklärte sich Thilo bereit, das kampfbetonte Training weiterzuführen. Da er selbst an Wettkämpfen teilnahm, hatte er die besten Voraussetzungen dazu. Ich hatte jedoch den Eindruck, daß es schwer war, genügend Interessierte für ein Kumite-Training zu finden. Teilweise waren wir so wenig, daß ich die Befürchtung hatte, diese Trainingseinheit wird wieder eingestellt. Thilo gestaltete aber sein Training so interessant, daß es ihm gelang, genügend Kämpfer zu gewinnen, die sein Kumitetraining als willkommene Ergänzung zu den übrigen Trainingseinheiten sahen. Im Kumitetraining üben wir verstärkt unterschiedliche Kombinationen in Angriff und Verteidigung. Wichtig ist die explosionsartige Ausführung der Technik. Deshalb muß in den Partnerübungen immer wieder die Geschwindigkeit und die Reaktion verbessert werden.

 

Inzwischen ist Thilos Kumite-Training so gut besucht, daß es aus dem Angebot der TSG nicht mehr wegzudenken ist. Durch Thilos guten Kontakte zu den Tammer-Karatekas hatten wir schon wiederholt die Gelegenheit, mit Mitgliedern der Nationalmannschaft zu trainieren. Erfahrungen mit anderen Karatekas zu sammeln trägt mit dazu bei, die eigene Position zu bestimmen. Neben Kihon und Kata ist Kumite ein weiterer wichtiger Baustein im Karate. Mit dem Kumite sollte nicht zu früh in der Karateausbildung begonnen werden. Aber jedem Fortgeschrittenen sei empfohlen, auch diesen Aspekt des Karate zu schulen. Dienstags wäre eine Möglichkeit dazu.

Oss

Werner