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Bundesjugendlehrgang Wetzlar 2012

71 Jugendliche wurden von 7 Betreuer und 2 Trainer in der Zeit vom 22.7 - 27.7.2012 unterhalten. Viele der Kinder und Jugendlichen, die zum ersten Mal dabei waren freuten sich, denn sie wurden mit Unterstützung der Vereine 3 Tage von der Schule befreit und durften früher in die Ferien gehen.

Aber Wetzlar war alles andere als chillen. Die Tageseinteilung war immer gleich: Morgens um 7.00 Uhr zum Morgenappell im Freien antreten, es wurde durchgezählt und alle, die zu spät kamen sollten pro zu überzogene Minute 10 Liegestütz machen ( Keiner kam zu spät ..) . Dann ging es los. In 3 Gruppen (je nach Schnelligkeit) joggten alle durch den Park. Bei herrlich frischer Morgenluft wurde auch der letzte wach. Vor allem beim Wettkampf Bergsprint.

Anschließen hieß es Dehnen in der Halle  und dann erst kam das ersehnte Frühstück. Das Essen in Wetzlar ist immer hervorragend. Es lässt auch beim Frühstück keine Wünsche offen. Käse, Wurst, Marmelade, Eier, Brötchen, Butter,…. Alles war im Angebot.

Je nach Graduierung gab es dann 2 Gruppen, die abwechselnd trainierten. Jeweils morgens eine Einheit Kumite beim Bundesjugendtrainer Markus Ruess und mittags eine Einheit Kata bei der Anika Lapp. Bessere Trainer kann man sich kaum vorstellen.

Das Mittag- und Abendessen war für alle dann wieder gemeinsam. Auch hier war viel Abwechslung geboten. Immer frische Salate, Nachtisch und der Hauptgang ging von Lasagne über Schnitzel bis hin zum Grillen. Manchmal konnte man sich nur wundern, wie viel Mengen 71 Kinder wegvespern können.
Zwar gab in hin und wieder ein paar Blessuren (die aber in der Regel nicht beim Karate passierten, sondern im Freizeitprogramm), Blasen an den Füßen und diverse andere kleinere Wehwehchen, aber die konnten alle samt schnell von Monika behoben werden.

Das Abendprogramm wurde dann von den Betreuern gestaltet. Auch hier war viel Abwechslung geboten. Vom Fußball oder Tischtennistunier über Basketball bis hin zu Kino mit Popcorn und Saunaabend, Massagekurs war alles auf dem Programm.

Am Mittwochnachmittag war traditionell kein Karatetraining, sondern diesmal stand Olympia auf dem Programm. Die Jugendlichen wurden in 8 Gruppen eingeteilt und mussten gegeneinander in verschiedenen Disziplinen antreten. Es gab Hallen und Gelände Wettkämpfe - Pedalofahren, Tauziehen, Medizinballweitwurf, Memorielauf, Mattenrutschen, Wasserbomben abwerfen und vieles mehr stand auf dem Programm.

Total verwöhnt wurden wir dieses Jahr auch vom Wetter. Jeder Tag ein Sonnentag, warm und trocken. Manchmal war es fast sogar etwas zu heiß. Aber lieber tagsüber schwitzen in der Halle, als man friert beim Abendprogramm.

Also langweilig konnte es dort keinem werden. Aber auch allein schon deshalb, weil die Karateka eine ganz besondere Gruppe Mensch ist. Obwohl es 71 Kinder waren ging es diszipliniert und sehr sozial zu. Jeder half dem anderen und spielte mit jedem. Auch das Aufräumen der Zimmer, am Ende der Trainingswoche, ging mit hoher Disziplin einher.

Vom TSG Stuttgart waren diesmal Jessica, Christian, Victoria als Teilnehmer dabei und Carsten und Monika als Betreuer. Und ich glaube zu Recht sagen zu können, dass alle sofort wieder hingehen würden. Es war einfach eine runde Sache und sehr schön – ein Gasshuku für junge Karateka.

Oss Monika