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Sonntag:
Nach einem langwierigen Einpacken von Fahrrädern und Gepäck sind Jessica, Johannes, Karolin und ich um ca. 14 Uhr losgefahren. Auf dem Weg nach Immenstadt hat es die ganze Zeit geregnet und wir waren heilfroh, als sich die Sonne, als wir um 17 Uhr angekommen sind, kurz blicken ließ, und wir gerade noch unser Zelt aufbauen konnten. Nachdem der letzte Karabinerhaken endlich saß und selbst das wackligste Zelt fest im Boden verankert war, mussten wir schleunigst in den Zelten Schutz suchen, denn es schüttete wie aus Eimern. Zu unserem Leidwesen hörte der Regen nicht schon nach den laut Thomas „App“ versprochenen 13 Minuten auf. Als dann endlich nach 2 Stunden der Wasserschwall versiegte, bin ich mit Jessica und einem Fußball auf eine ziemlich nasse Wiese und hab mit ihr “wer die meisten Pfützen trifft” gespielt. Auch wenn uns nicht kalt war, sollten wir zurück kommen weil wir uns ja erkälten könnten. Nachdem wir wieder trocken waren, sind wir um ca. 21 Uhr zu einer Pizzeria in Immenstadt gefahren und haben Pizza gegessen, und eine Serviettenschlacht (Jessica, Coco, Karolin, David, Anne, Ich) gemacht. Um ca. 23 Uhr sind wir zurück gefahren und schlafen gegangen.

Montag:

Heute, um 7 Uhr, mussten wir alle aufstehen und um 7:15 auf den Fahrrädern sitzen, um rechtzeitig zu unserer ersten Trainingseinheit zu kommen. Was mir am besten gefallen hat waren (abgesehen vom Training) die schönen Fahrradwege, die über Felder und Wiesen usw. gingen. Obwohl die Sonne geschienen hat, war es morgens trotzdem klirrend kalt. Karolin, Coco, Anne und ich hatten um 8 Uhr bei Sensei Markus Rues Training in Halle 3. Die Einheit war anstrengend, aber trotzdem gut und sehr verständlich. Nach diesem einstündigen Training hatten wir 1 ½ Stunden Pause und die haben wir bei Halle 1 verbracht. Da um 10:30 unsere 2. Trainingseinheit begann, machten wir uns wieder auf den Weg. Diesmal hatten wir Sensei Sugimura der vor allem mit Wörtern gezeigt hat, was er meint (was uns nach den Anstrengungen der Ersten Einheit ganz Recht war). In der nächsten 1 ½ Stunden Pause ist Anne einkaufen gefahren, Jessi, Coco, Karo und ich sind mit Thomas zurück zum Zeltplatz und nach 20 Minuten wieder zurück zu unserer 3. Einheit. Diesmal hatten wir Sensei Julien Chees den ich ziemlich cool fand. Einmal wegen der erstaunlichen Schnelligkeit und Stärke bei der Durchführung der Katas sowie wegen den Sätzen die er uns immer sagte (z.B.: Man soll nicht nur den Körper beanspruchen sondern auch den Geist, man soll bewusst handeln und nicht einfach draufhauen). So toll das Training auch war, um 15 Uhr war es vorbei und wir fuhren alle zum Zeltplatz zurück. Jessica hatte am nächsten Tag in Halle 2, deshalb wollte sie heute die Gegend erkunden. Also sind wir Kids erst mal bis um 19:15 weg gewesen, währenddessen kauften Thomas und Anne in der Stadt ein. Am Zeltplatz angekommen rochen wir schon das Feuer vom Grill. Zusammen mit Anne habe ich Spieße gemacht und Burger belegt, die ziemlich lecker waren .

Dienstag:
Die erste (ziemlich anstrengende, aber trotzdem lehrreiche) Einheit hatten wir bei Sensei Osterkamp. In der Pause darauf fuhren wir zu Halle 1 und blieben bis zum Ende der Pause dort. Leider bin ich hingefallen und meine ganze Hose war dreckig. So ziemlich jeder hat mich angeguckt und ich wollte am liebsten im Erdboden versinken. Zudem war die ständige Frage: ,,Geht’s dir gut?‘‘ ein klein wenig nervig. Aber egal. In der zweiten Einheit hatten wir Sensei Naka bei dem ich aus dem Staunen nicht mehr heraus kam. Und als dritte Einheit hatten wir Sensei Kiiskilä. Auf dem Weg zum Zeltplatz hat es ziemlich geregnet und wir sind ziemlich nass geworden. Dann haben Coco, Jessi, David, Karo und ich mit zwei anderen Kids Fußball gespielt. Ich stand im Tor und das war, denke ich, keine so gute Idee. Abends konnten David und Anne ein paar Griffe des „Krav Magas“ erlernen und mit Johannes und einem Karateka eines anderen Vereins noch ein interessantes Gespräch über Selbstverteidigung führen. Abends gab es Pizza die Thomas geholt hat und danach sind alle ins Bett.

Mittwoch:
Ich hab meinen Augen nicht getraut als ich sah, wen wir heute als Trainer hatten: Sensei Ochi hat mit uns die Heian Katas geübt. Nach diesem tollen Training hatten wir Sensei Geyer, der nur Englisch gesprochen hat aber den man trotzdem gut verstehen konnte. Am Nachmittag war trainingsfrei und so hatten wir schon um 12 Uhr aus und konnten zum Zeltplatz fahren. Heute war sehr schönes Wetter und deshalb sind wir alle zum Alpsee gefahren und nach großer Überwindung sind ein paar sogar ins Wasser. Die anderen durften auf dem Segeflugplatz, neben dem wir unsere Zelte aufgeschlagen hatten, eine Runde mitfliegen! Das war vor allem für Anne toll, die zum ersten Mal in ihrem Leben fliegen durfte. Abends sind wir zu einem Chinesen und danach sind Anne, Sigrun, und noch zu der Gasshuku-Disko gegangen. Da dort, statt dem ersehnten Billy Talent die Musik eher Richtung Helene Fischers „Atemlos“ tendierte, suchten sie bald wieder das Weite. So waren wir eigentlich ganz froh, dass wir nicht mitgekommen sind, da es ja auch schon sehr spät war.

Donnerstag:
Der Anfang des heutigen Tages war für mich die reinste Katastrophe. Nach einer Einheit bei Sensei Rues ist mein Gi-Oberteil verschwunden. Thomas meinte, mit uns sei es nie langweilig und ich hab mich gefragt ob das gut oder schlecht ist. Jedenfalls hatte ich bei der 2. Einheit ein viel zu großes Oberteil an, mit dem ich ein bisschen aussah wie ein Pinguin. Zumindest hat es sich so angefühlt. Während der Pause sind wir zum Zeltplatz gefahren und ich durfte mir den Gi von Sigrun ausleihen, wofür ich sehr dankbar bin und war. Nach der letzten Einheit hatte Sigrun zu meiner Erleichterung mein Oberteil gefunden. An diesem Tag stand Döner auf dem Programm und nach dem Essen geht es los zu dem Vergleichskampf. Da es mein erster ‘‘richtiger‘‘ Wettkampf war, bin ich total begeistert gewesen vor allem bei dem Bunkai. Da es schon dunkel war konnten wir nur mit Licht zum Zeltplatz zurück fahren.

Freitag:
Heute hatten wir erst Sensei Rues, dann Sensei Schulze und als letzte Einheit Sensei Osterkamp. Wir haben bei Halle 1 darauf gewartet das wir rein konnten denn Sigrun, Doro, Olli, Connie und Monika haben ihre Prüfung gemacht und wir wollten bei der Uhrkundenverleihung dabei sein. Dann sind wir um 20 Uhr in das Hotel Restaurant Hirsch gegangen und haben gegessen und um ca. 23 Uhr ging es weiter zum” bayerischen Abend”. Da ich kein so großer Fan von Schlagermusik bin, wäre ich am liebsten wieder umgedreht. Und das haben wir so in etwa auch gemacht, nicht ohne vorher natürlich ein Bild von uns und Sensei Ochi in Lederhosen zu machen. So eine Gelegenheit kann man sich nicht durch die Lappen gehen lassen

Samstag:
Heute ist der große Tag der Abreise, und wir mussten uns ziemlich beeilen, damit unsere Zelte nicht nass wurden. Nach einem Gruppenfoto sind wir losgefahren, wobei ich auch noch eine Woche länger ausgehalten hätte.
Mir hat das Gasshuku sehr gut gefallen und mich motiviert noch mehr Karate zu machen.

Oss Johanna & Anne