Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren.

Durch die Nutzung unserer Dienste erklärst Du Dich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden

Info

Seit Wochen liefen die Vorbereitungen für diesen Wettkampf auf Hochtouren. Freiwillige Helfer wurden gesucht für Kuchenspenden, Auf-/Abbau, …

Aber nicht nur das Orgateam (Eddie, Sandra, Thomas) war gefordert, auch die Wettkampfteilnehmer trainierten immer intensiver. Die Schlagzahl der Trainings erhöhte sich, die Trainer wurden mit Fragen der Kinder bombardiert und auch der Spannungsbogen wurde immer größer.

Wir waren dabei...

... beim Internationalen Kinderfest "NISAN"  in Stuttgart !

Mehr als 10 Kinder der beiden Kindergruppen haben sich bei der 15minütigen Kinderkarate-Vorführung beteiligt und zum Auftakt des Festes eine tolle Performance vorgeführt.

Vielen Dank an alle Teilnehmer !

In der Gallerie gibts ein paar Bilder:

Gruß,

Thomas.

 

 

Kara = "leer"

te = "Hand"

do = "Weg"

Karate hat seine historischen Wurzeln in ganz Asien, ist aber heute besonders geprägt durch japanischen Einfluss. Dort wurde das Karate, das wir hier lehren, entscheidend verfeinert und so weiterentwickelt, dass es „für jeden zugänglich und brauchbar“ ist. Der asiatisch-japanische Einfluss ist dementsprechend in ganz vielen Facetten des Unterrichts zu spüren, dazu gehören nicht nur die langen weißen Anzüge, sondern auch die Namen der Techniken, das Zählen (wir zählen auf japanisch!), der Angruß und Abgruß vor und nach dem Unterricht,… .

 

 Beim Karate heißt es : der Weg das Ziel. Für manche kann er sehr schwer sein, doch man sollte nie aufgeben und sein Körper und Geist trainieren um besser zu werden.

Ich weiß noch, wie es bei mir war, als ich mit Karate angefangen habe. Anfangs war es anstrengend und schwer für mich, doch ich war nicht der einzige, dem es so erging. Das harte Training hat gleichzeitig auch Spaß gemacht und mir wichtige Dinge für die Selbstverteidigung vermittelt. Ich trainierte einmal in der Woche und hatte mir keine Gedanken darüber gemacht, wie weit Karate gehen kann und dass Karate ein echter Wettkampfsport sein kann.

Als unser Trainer erzählte, dass er plant mit uns (damals noch junge unerfahrene Karatekas) auf die Mitteldeutsche Meisterschaft nach Frankfurt zu fahren, ging es richtig los. Von da an trainierten wir intensiver und machten uns bereit in den 3 Disziplinen Kumite (Kampf zwischen zwei Karatekas), Kata (Kampf gegen imaginäre Gegner) und Kata Team zu starten. Die Königsdisziplin ist „Kata Team“, wobei man zu dritt eine Kata höchst synchron zeigen muss. So war auch ich Teil eines Kata Teams, was große Verantwortung mit sich zog – oberste Regel: man darf seine Teamkameraden nicht hängen lassen.

Wir trainierten ständig zusammen und waren schon gespannt darauf wie es sein wird, sich als junge Karatekas in Frankfurt mit anderen zu messen. Ich war der einzige Gelbgurt, doch dies störte mich überhaupt nicht. Es waren viele Jugendliche aus verschiedensten Bundesländern dabei, was ganz klar bedeutete, dass es nicht leicht sein würde. Doch bei diesem ersten Wettkampf habe ich viel mitgenommen und erinnere mich noch gut an die Spannung und große Nervosität die man dabei spürt. Immerhin – wir hatten es mit unserem Kata Team ins Halbfinale geschafft.

Nach dieser Erfahrung entstand bei uns im Verein die Leistungsgruppe, die bis heute existiert. In dieser Gruppe werden junge talentierte Karatekas für Wettkämpfe vorbereitet. Nicht jeder darf mitmachen, denn man muß hart trainieren, Ergeiz und Interesse zeigen. Erst dann wird man zur Teilname eingeladen. Die Auswahl obliegt dem Trainer.

Ich war von Anfang an dabei als die Leistungsgruppe entstand. In der ganzen Zeit gab es viele Mitglieder, doch nicht alle zeigten den erforderlichen Kampfgeist und die nötige Disziplin, und so ist mancher wieder „rausgeflogen“. Wenn man in der Leistungsgruppe ist, dann ist das normale Training vorbei, denn man wird gezielt auf Wettkämpfe vorbereitet, die sich über das ganze Jahr erstrecken (ungefähr 4-7 Wettkämpfe im Jahr).

Man muss immer voll konzentriert bei der Sache sein und es sehr ernst nehmen, denn ohne Anstrengung kommt auch kein gutes Ergebnis raus.

Meine ersten großen Erfolge waren an der Süddeutschen Meisterschaft, wo ich 2007 und 2008, Platz 1 belegte, 2009 wurde ich Dritter. Es gab auch Erfolge an verschieden Cups und Landesmeisterschaften. Doch mein großer persönlicher Erfolg, worauf ich sehr stolz bin und was ich ohne meine Trainer nicht geschafft hätte, war die Einladung in die Deutsche Nationalmannschaft. Als ich bei der Deutschen Meisterschaft gestartet bin, jedoch leider disqualifiziert wurde, zog ich die Aufmerksamkeit des Bundesnationaltrainers auf mich und er lud mich zu einem Kadersichtungslehrgang ein. Ich habe mich sehr angestrengt, viel Fleiß investiert und wurde letztendlich in den Kader aufgenommen. Seit Mitte 2009 bin ich Mitglied der Deutschen Nationalmannschaft!

Ich wurde letztens für meinen ersten internationalen Wettkampf nominiert und durfte mit anderen jungen Sportlern in Prag für Deutschland antreten und schaffte es bis ins Halbfinale. Nun warten viele andere nationale und internationale Wettkämpfe auf mich.

Doch wenn ich zurück schaue wie alles anfing, so denke ich, dass es jeder schaffen kann, wenn er sein Training ernst nimmt und immer weiter fleißig und ehrgeizig trainiert. So kann jeder junge Karateka von seinem Trainer in unserem Verein eine Einladung in die Leistungsgruppe bekommen und sein Ziel verfolgen, immer besser zu werden um dann auch auf Wettkämpfen seine Leistung zu präsentieren.

Die Leistungsgruppe hat seit der Entstehung weit über 60 Platzierungen erreicht und so konnte sich die TSG Stuttgart bundesweit einen Namen machen. Und damit unser Verein weiterhin erfolgreich ist, sind junge talentierte Karatekas immer willkommen. Wer also Lust hat ist herzlich eingeladen zu einem Probetraining bei uns im Verein.

 

Eduard Captan

Kleiner Karate-Gürtel-Binde-Kurs....

(importierte Bilder und Text mit freundlicher Genehmigung von Yawara Berlin; Webmaster Hendrik Schultz, www.yawara.de, DANKE!!)

Für alle Kampfsport-Einsteiger und die Vergeßlichen unter uns hier ein kleiner Kurs zum Binden des Gürtel-Knotens. Man kann den Gürtel natürlich auch auf andere Arten korrekt binden, aber die unten gezeigte Methode hat sich in der Praxis bewährt. Zur besseren Orientierung ist der Gürtelanfang hier grün eingefärbt, das Gürtelende ist rot und zur besseren Unterscheidung bei schwarzweiß-Ausdrucken durch einen Schrägstrich markiert.

Achtung:

Die Bilder zeigen den Blickwinkel, den man selber von oben beim Binden des Knotens hat.

 

Wir legen den Anfang des Gürtels links vor den Bauch - diesen Gürtelanfang brauchen wir erst zum Schluss des Knotens wieder.

 

Das lange Ende wickeln wir nach rechts weg um unsere Taille, bis der Gürtel in zwei Lagen unverdreht am Körper aufliegt. Das Gürtelende kommt von links wieder vorne an. (Für ein kurzes Stück bildet der Gürtel vorne also momentan drei Lagen.)

 

Wir ziehen nun das Ende zwischen unserem Bauch und den entstandenen zwei Gürtel-Lagen - also quasi direkt am Körper - von unten nach oben durch.

 

Den herunterhängenden Gürtelanfang klappen wir aufwärts zu einer Schlaufe...

 

...und führen das Gürtelende von unten nach oben durch die Schlaufe.

 

Schließlich noch straffziehen. So seht Ihr selbst den fertigen Gürtelknoten von oben.

 Gruß,

     Thomas Proettel